Schwimmende Inseln – Vorbild für Pontons

PontonsinselAls schwimmende Inseln werden Landmassen bezeichnet, die nicht mit dem Grund eines Gewässers verbunden sind und somit frei auf der Wasseroberfläche treiben. Derartige Schwimminseln sind relativ selten und finden sich vor allem in großen Flüssen, wie im Amazonas, und in großen Binnenseen. Generell können natürliche Schwimminseln als Vorbild für heute verfügbaren Arbeistpontons bezeichnet werden.

Wie entsteht eine schwimmende Insel?

Schwimmende Inseln entstehen durch die Ansammlung und Verflechtung von pflanzlichen Materialien oder aber durch den Abbruch einer Uferregion. Selbst die Ansammlung von Korallen kann mit der Zeit zur Bildung einer natürlichen Schwimminsel führen. Besonders eindrucksvoll sind natürlich schwimmende Inseln, welche einen starken Bewuchs mit Bäumen und Sträuchern aufweisen.

Wie können die Inseln schwimmen?

Damit eine Insel wirklich auf Dauer an der Wasseroberfläche schwimmt, ist ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren wichtig. Generell muss die Insel, wie auch ein künstlicher Ponton, ausreichend Auftrieb haben, um das Eigengewicht über Wasser halten zu können. Da es in der Natur nur sehr wenige Materialien gibt, die tatsächlich ein geringeres Gewicht als Wasser haben, sind Schwimminseln entsprechend selten. Häufig sammeln sich bei Schwimminseln im Innern des pflanzlichen Geflechts verschiedene Gase an, die wiederum durch die Verrottung des Pflanzenmaterials entstehen. Diese Gase ermöglichen den Auftrieb der Insel, wie auch die Luft im Innern eines Pontons für dessen Auftrieb sorgt. Der Mensch nimmt die natürlichen schwimmenden Inseln übrigens immer häufiger zum Vorbild und kreiert vielerorts künstliche schwimmende Inseln aus modernen Pontons. Derartige Pontoninseln können bebaut oder auch bepflanzt und zur Renaturalisierung eingesetzt werden.

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