Nassbagger auf Pontons für die Goldsuche

PumpenpontonIm Rahmen des Goldrauschs im 19. Und 20. Jahrhundert wurden in Nordamerika und Alaska bevorzugt sogenannte Nassbagger eingesetzt, welche dazu dienten, das goldhaltige Erdreich und Gestein zutage zu fördern. Bei diesen Nassbaggern handelt es sich um spezielle Schwimmbagger, die auf Pontons montiert wurden und welche zeitgleich an eine Goldwaschanlage zum Herauswaschen des Goldes aus dem gewonnenen Erdreich angeschlossen waren. Die hierfür eingesetzten Pontons bestanden in der Regel aus Metall und hatte mithilfe des hohen Luftvolumens im Inneren einen hervorragenden Auftrieb. Hierdurch wurden die riesigen und besonders schweren Nassbagger sicher über Wasser gehalten.

Die Pontonbagger konnten große Mengen Gold fördern

Mithilfe der Pontonbagger wurden komplette Flusskäufe ausgebaggert und in dem hierdurch gewonnenen Material befanden sich teilweise große Mengen an Gold. Mit der Zeit gingen die Erträge jedoch kontinuierlich immer weiter zurück und als Mitte des 20.Jahrhunderst auch der Goldpreis immer weiter einbrach, verschwanden die Bagger in Nordamerika und Alaska immer mehr von der Bildfläche. Heute finden sich diese speziellen Pontonbagger für die Goldgewinnung nur noch in einigen afrikanischen und südamerikanischen Ländern. In Nordamerika und Alaska greifen die Goldsucher heute auf normale Raupenbagger zurück. Dieser Umstand resultiert aus den hohen Betriebskosten der riesigen Pontonbagger, die aufgrund der relativ geringen Goldvorkommen und der niedrigen Goldpreise heute nicht mehr tragbar sind.

Pontons leisten auch bei der Goldsuche eine wichtige Arbeit

Pumpenpontons werden jedoch auch heute noch bei der Goldsuche eingesetzt. So dienen die Schwimmplattformen beispielsweise häufig als Pumpenpontons oder auch als Transportfloss für die Goldsuche. Auch Schwimmbrücken werden im Rahmen der Edelmetallsuche nicht selten aus Pontons montiert.

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